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Bergwacht  Thale

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Nach dem gescheiterten Versuch 2007 den Großglockner über den Stüdelgrat zu besteigen, hatten Uwe George, Sebastian Wolke und Simon George einen neuen Versuch  unternommen. 

Großglockner (3798m ü. NN)

Über den Stüdelgrat

Unsere Reise nach Österreich begann am 11.9.2010. Nach einer durchfahrenen Nacht kamen wir am Lucknerhaus (1918m ü. NN)an. Nach unserer Ankunft um 4 Uhr morgens versuchten wir noch ein paar Stunden zu schlafen, was bei Temperaturen um die sechs Grad Minus nicht gerade einfach war. Um ca. 6.30 Uhr ließ uns der Blick auf den Großglockner nicht mehr schlafen. Voller Begeisterung ging es los. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Lucknerhütte (2241m ü. NN)ging es stramm weiter immer mit dem Blick auf den Großglockner.  2 Stunden später kamen wir in unserem Nachtlager, der Stüdelhütte an.

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Am 13.September war das Wetter nicht Ideal, es schneite leicht bei minus 5 Grad, aber wir wagten den Aufstieg trotzdem. Die meiste Zeit gingen wir frei weil wir so deutlich schneller voran kamen und uns trotzallem alle sicher fühlten.

Am Frühstücksplatz, den man nach drei Stunden erreicht haben sollte, kamen wir nach 2.40 Stunden an. Wir hatten uns entschlossen weiter aufzusteigen. An den schwersten Stellen des Grates legten wir dann auch das Seil an.

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Wir stärkten uns etwas und genossen die Sicht, wenn die Wolken kurz aufrissen. Nach einer guten halben Stunde machten wir uns für den Abstieg bereit. Wir legten Steigeisen an und seilten  300m über den Normalweg ab.

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Nachdem wir unser Lager reserviert hatten, wollten wir noch eine kurze Eingehtour machen.Sie sollte eigentlich bis zum Einstieg des Stüdelgrates gehen. Aber weil wir am Anfang des Gletschers schon ziemlich erschöpft waren beschlossen wir umzudrehen. Nach einem super Abendessen informierten wir uns über das Wetter für den folgenden Tag. Es sah nicht wirklich gut aus aber wir beschlossen abzuwarten und am nächsten Tag zu entscheiden ob wir es wagen sollten.

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Immer wieder konnten wir den Tiefblick zwischen Wolkenlücken genießen.  Nachdem wir die vereisten Platten Überquert hatten ging es gut vorwärts. Um 13 Uhr erreichten wir überglücklich aber auch geschafft den Gipfel.

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Hungrig  erreichten wir die Erzherzog-Johann-Hütte auf 3451m.Nach Spagetti-Bolognese und erfüllten Gipelglück machten wir uns weiter zur Stüdelhütte. Der Abstieg über den Gletscher verlief ohne Probleme, so dass wir nach eineinhalb Stunden schon die Hütte erreichten. Nach so einer Hochtour bei nicht ganz einfachen Bedingungen, ließen wir den Abend wieder mit einem super Essen und ein paar netten Gesprächen ausklingen.

Am nächsten Morgen war blauer Himmel, Sonnenschein und  super Wetter was den Abschied für uns noch schwerer machte. Also stiegen wir wieder zum Lucknerhaus ab. Es half ja nicht´s.

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Nach ein wenig Körperpflege und einen letzten Blick, fuhren wir wieder nach Hause. Aber einen kleinen Trost gab es ja, wir konnten wieder im Harz Klettern gehen.

 

Berg Heil!

Simon George