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Bergwacht  Thale

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Bericht über eine Einsatzübung am 05.10.2013 der Feuerwehren Treseburg, Altenbrak und Thale
sowie der Bergwacht Thale

Am 05.10.2013 trafen sich die Kameraden der Bergwacht Thale um 8.00 Uhr zur geplanten Ausbildung im Gelände. 
Was den meisten nicht bekannt war, dass sie eine komplexe Einsatzübung erwartete.
Noch in den Vorbereitungen zur Ausbildung  gab es um 8.33 Uhr einen Alarm über die Funkmeldeempfänger mit dem Stichworten “ Einsatz Bergwacht Thale – TH Mittel –  L93 –  Richtung Treseburg -  Ausbildungsübung  –  Hubschrauberabsturz – mehrere Verletzte „. Mitalarmiert wurde ebenfalls die Freiwilligen Feuerwehren aus Treseburg, Altenbrak und Thale sowie der Stadtwehrleiter.

Besprechung

Nach einer kurzen Absprache noch im Feuerwehrdepot Thale ging es mit Blaulicht und Martinshorn los zum Einsatzort. Bereits auf der Anfahrt waren Rauchwolken in Richtung Wilhelmsblick zu erkennen.

Anfahrt

Als der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Thale sowie die zwei Einsatzfahrzeuge der Bergwacht Thale eintrafen war die Feuerwehr Treseburg mit einem Voraustrupp mitten in der Erkundung und sie konnten die erste Lage bereits gut einschätzen. Nach einer Absprache zwischen dem Einsatzleiter Feuerwehr und dem Organisatorischen Leiter der Bergwacht, konnte schnell mit der Abarbeitung der gestellten Aufgaben begonnen werden.
Es galt drei Personen zu retten von denen bisher nur zwei gefunden wurden, sowie einen Brand im Hang zu löschen.

Die Bergwacht ging mit zwei Gruppen ins Gelände um die zwei bereits lokalisierten Personen zu retten.  Eine Person hing ca. 10 Meter hoch  in einem Baum, musste von dort geborgen werden sowie medizinische versorgt und zur Straße transportiert werden.

Baum1 Baum2
Transport

Die zweite Person lag in einem steilen Hang und wurde bereits durch Feuerwehkameraden betreut. Auch hier musste der Abtransport durch die Bergwacht im schwierigen Gelände erfolgen.
Zeitgleich ging die Suche nach der dritten Peron weiter und nach einiger Zeit wurde ein verletztes Kind gefunden. Die medizinische Versorgung sowie der Abtransport zu Straße übernahm eine Gruppe der Feuerwehr.

Parallel zu der Rettung der verletzten Personen arbeiteten weitere Gruppen der Feuerwehr  an der Brandbekämpfung. Dazu musste eine Wasserversorgung  hergestellt werden.
Das forderte von den Kameraden einiges ab. Über die Landstraße, einem steilen Hang und weiter auf einem schmalen Wanderweg mussten
ca. 200 Meter Schläuche verlegt werden. Der Straßenverkehr musste geregelt, Kameraden die im
absturz-gefährdeten Bereich
arbeiteten mussten gesichert  und viele schwere Schläuche und Verteiler mussten in das Gelände getragen werden.

med. Versorgung
Fertig

Bei der im Anschluss erfolgten Auswertung konnten alle Verantwortliche auf eine gelungene Übung zurückschauen. Großer Dank ging an alle Einsatzkräfte für das sichere und schnelle abarbeiten aller gestellten Aufgaben. Niemand wurde verletzt, alle Kräfte haben gut zusammengearbeitet und auch Schwachstellen konnten ausgemacht werden.

Nach zwei Stunden hieß es schon Feuer aus. Alle Glutnester waren entdeckt und gelöscht. Kurze Zeit später war auch die letzte verletze Person sicher aus dem Gelände gebracht wurden.
Als das ganze Material wieder verstaut war, waren alle Einsatzkräfte (und das waren über 45) zu einem Imbiss bei der Feuerwehr in Treseburg eingeladen.

Abschluß

Das Ziel der Übung wurde erreicht!

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