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Aconcagua - Expedition 2005

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7 Harzer Bergsteiger aus Wernigerode, Thale, Ilsenburg und Badersleben waren im Januar 2005 in den südamerikanischen Anden unterwegs. Hauptziel der Mannschaft war es den 6956m hohen Aconcagua im Expeditionsstil zu bezwingen. Der Aconcagua ist der Höchste Berg auf der westlichen Halbkugel.

Nach Ankunft in Santiago de Chile, fuhren wir mit einem Kleinbus quer über die Anden in das argentinische Mendoza, der Dreh- und Angelpunkt für derartige Unternehmungen.

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Im ersten Teil der Expedition wurde im Gebiet Cordon del Plata die Akklimatisation durchgeführt. Am Ende der Akklimatisationstour hatte auch jeder schon einen Gipfel in der Tasche.

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In der 8tägigen Tour steigen wir täglich ca. 500 Höhenmeter auf und passten uns somit allmählich dem Klima und der Höhe an.

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Ein Teil der Mannschaft erreichte den ca. 5700m hohen Pico Vallecitos und der andere Teil den ca. 6300m hohen Cerro del Plata.

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Zwei Kameraden trennten sich von uns auf Grund von Höhenanpassungsproblemen. Nach dem auch sie den 6300m hohen Cerro del Plata bestiegen hatten, fuhren später in den Süden Chiles um dort den 2600m Hohen Osorno, ein vereister Vulkanberg, zu besteigen.

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Nach der Akklimatisation fuhren wir wieder nach Mendoza. Ein Ruhetag, Lebensmitteleinkauf und das Permit für den Aconcagua besorgen. Mit einem Bustransfer sind wir dann nach Puente del Inka gefahren, dort ist der Eingang zum Aconcagua – Nationalpark.

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Eingang zum
Aconcagua-Nationalpark

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Von dort aus ins Basislager Plaza de Mulas (4300m) sind 40 km in 2 Tagesetappen zu bewältigen. Ein Teil unseres Gepäcks wurde mit Mulis ins Basislager gebracht.

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Im Basislager angekommen begannen wir gleich am nächsten Tag mit der Einrichtung eines Proviantdepots im Lager Canada (ca. 5000m). Am darauf folgenden Tag sollte es dann gleich weiter gehen, Ziel war Lager Nido del Condores in 5500m Höhe.

Aber zuvor mussten wir uns alle dem Lagerarzt zu Untersuchung vorstellen, der Entschied mit einem Stempel unter dem Protokoll den Aufstieg zum Aconcagua. Einer von uns bekam auf Grund einer Grippe keinen Stempel und musste 2 weitere Tage im Basislager verbleiben.

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Ein erster Versuch von 2 Kameraden den Gipfel vom Lager Nido del Condores aus zu besteigen, schlug fehl. Nach Orientierungsproblemen in der Dunkelheit und Sturm, und dazukommenden Atemproblemen entschieden sich beide für den Abstieg ins Basislager.

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Die anderen beiden Kameraden stiegen am nächsten Tag ins Lager Berlin (5900m) auf, um von dort aus den Gipfel zu bezwingen. Der Gipfelsturm begann 02.30 Uhr bei Vollmond, -22 C° und zunehmenden Wind. Nach ca. 2 Stunden Aufstieg bekam einer von Beiden Probleme mit den Füßen. Ein Versuch die Füße unter diesen Bedingungen aufzuwärmen scheiterte, so dass nur noch ein Rückzug für den Kameraden möglich war.

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Somit blieb nur noch ein Kamerad übrig den Gipfel zu erklimmen. Am 23. Januar 2005 um 09.38 Uhr erblickte Guido das große Gipfelplateau mit dem Gipfelkreuz und hatte im Namen der ganzen Mannschaft das Ziel erreicht.

Berg Heil

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